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Stichwort GEZ / Rundfunkbeitrag: Fragen, Antworten, Quintessenzen

Der Rundfunkbeitrag finanziert das Programm des √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland auf Basis eines solidarischen Modells. Alle, die hier eine eigene Wohnung bewohnen, m√ľssen den Rundfunkbeitrag zahlen. Auch Studierende, auch solche aus dem Ausland.

 

Ausf√ľhrliche Informationen √ľber den Rundfunkbeitrag und √ľber Befreiungsm√∂glichkeiten:

 

 

Um den Umgang mit dem Rundfunkbeitrag zu erleichtern, haben wir unten die häufigsten Fragen von Studierenden zusammengestellt und beantwortet.


1. Eine Wohnung = ein Beitrag. Aber wer muss zahlen?

Alle vollj√§hrigen Studentinnen und Studenten, die eine eigene Wohnung haben, m√ľssen den Rundfunkbeitrag zahlen ‚Äď 17,50 Euro.
Studierende, die BAf√∂G erhalten und nicht bei den Eltern wohnen, k√∂nnen sich auf Antrag befreien lassen. Die genauen Regelungen stehen auf www.rundfunkbeitrag.de 

 

2. Was ist eine ‚ÄěWohnung‚Äú?
Grundsätzlich zählt als Wohnung in diesem Sinne jede baulich abgeschlossene Raumeinheit, die

  • zum Wohnen oder Schlafen geeignet ist oder genutzt wird und
  • durch einen eigenen Eingang unmittelbar von einem Treppenhaus, einem Vorraum oder von au√üen ‚Äď also nicht durch einen anderen Wohnraum ‚Äď betreten werden kann.


3. Ich wohne in einem Studentenwohnheim. Was muss ich dann tun?

    • Wohnheimzimmer in Wohngruppen und Einzelappartements: Alle Zimmer oder Einzelappartements, die von einem allgemein zug√§nglichen Flur abgehen, gelten als Wohnung. Auch, wenn sie kein eigenes Bad und/oder keine eigene K√ľche haben. Deswegen zahlt man pro Zimmer bzw. pro Appartement als Mieter den Rundfunkbeitrag von 17,50 ‚ā¨.
    • Doppelappartements und Studiowohnungen: Wenn im Wohnheim mehrere Zimmer wie in einer Wohnung gestaltet sind und eine Wohnungst√ľr diesen Bereich vom allgemeinen Flur oder Treppenhaus trennt, muss f√ľr diese WG nur eine Mieterin bzw. ein Mieter zahlen. Wer das sein soll, kann man gemeinsam entscheiden. Sollten die anderen bereits angemeldet sein, k√∂nnen sie sich abmelden. Formulare f√ľr das An- und Abmelden gibt es auf www.rundfunkbeitrag.de

     

    4. Muss ich zahlen, obwohl ich in einer WG / bei meinen Eltern wohne?

    Pro Wohnung muss nur eine vollj√§hrige Person den Rundfunkbeitrag zahlen. Wenn die Eltern bereits angemeldet sind, gen√ľgt das. Wer in einer WG zahlt, entscheiden die Bewohnerinnen und Bewohner - alle anderen, die vielleicht bereits zahlen, k√∂nnen sich als Zahler/in des Rundfunkbeitrags abmelden. Alles dar√ľber auf www.rundfunkbeitrag.de

     

    5. Ich bekomme BAföG - was muss ich tun?

    Wer BAf√∂G bezieht, kann sich auf Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Die Befreiung gilt dann auch f√ľr Ehepartner/in oder eingetragene/n Lebenspartner/in - aber nicht f√ľr andere Mitbewohnerinnen oder Mitbewohner.

     

    6. M√ľssen auch ausl√§ndische Studentinnen und Studenten Rundfunkbeitrag zahlen?

    Ja.

     

    7. Ich möchte mich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen oder eine Ermäßigung beantragen. Wie geht das?

    Alle n√∂tigen Informationen und Formulare gibt es auf www.rundfunkbeitrag.de Den ausgef√ľllten Antrag muss man zusammen mit den entsprechenden Nachweisen per Post an den

    • Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio, 50656 K√∂ln

    schicken.

    Illustrierte Wohnheimw√∂rterb√ľcher - Illustriertes Gesundheitsw√∂rterbuch

    Praktisch, witzig und obendrein auch noch sch√∂n bebildert sind die W√∂rterb√ľcher, die sich das Studentenwerk Bielefeld nicht nur f√ľr seine Wohnheimbewohnerinnen und -bewohner ausgedacht und gemeinsam mit der Uni Bielefeld, dem Deutschen Studentenwerk und dem Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung in verschiedenen Sprachen ver√∂ffentlicht hat. Hier f√ľr Sie als PDF zum Download.

    Wohnheimwörterbuch:

     

     

    Gesundheitswörterbuch:

     

     

     

     

     

    Meldepflicht

    Auch f√ľr Studentinnen und Studenten gilt das Bundesmeldegesetz: Sie m√ľssen sich zwei Wochen, nachdem Sie Ihr Zimmer / Ihre Wohnung bezogen haben, mit Ihrer neuen Adresse bei der entsprechenden Gemeinde- oder Stadtverwaltung anmelden.

    Wenn Sie umziehen, m√ľssen Sie sich dort auch wieder abmelden.

    Die nötigen Formulare bekommen Sie während der Sprechzeiten bei Ihrer Wohnheimsachbearbeiterin bzw. Ihrem -sachbearbeiter.

    Falls Sie in Kassel wohnen, können Sie auch den Einwohnerservice der Stadt Kassel im Campus Center, Moritzstraße 18, nutzen.

    ACHTUNG: Die Stadt Kassel erhebt eine Zweitwohnungssteuer!

     

     

    Wohnberechtigungsschein

    Diese notwendige Wohnberechtigungsbescheinigung zur Anmietung einer Sozialwohnung steht praktisch allen Studierenden, die die Einkommensvoraussetzungen erf√ľllen (1 Person z. Z. ‚ā¨14.500,00  Bruttojahreseinkommen) offen.
    Diese Bescheinigung berechtigt wiederum zur Anmietung einer Sozialwohnung bis zur Größe von max. 50 m².
    Exakte Informationen (z. B. wenn mehrere Personen dem Haushalt angeh√∂ren) erteilt das Wohnungsamt, dort ist auch der Antrag zu stellen. Au√üerdem sind vorzulegen: Personalausweis bzw. Reisepass ggf. mit Aufenthaltserlaubnis - sowie g√ľltige Immatrikulationsbescheinigung und Einkommensnachweise wie BAf√∂G oder Unterhalt.

    Bitte beachten Sie, dass die Wohnberechtigungsscheine grunds√§tzlich von den zust√§ndigen Gemeindeverwaltungen ausgestellt werden. Wenn Sie also z.B. in Baunatal wohnen, dann ist die dortige Gemeindeverwaltung f√ľr Ihren Antrag zust√§ndig.

    [oben]

    Sozialwohnungen

    Sollten Sie bisher noch kein Gl√ľck bei Ihrer Suche gehabt haben, w√ľrde sich auch anbieten, den Bereich der mit √∂ffentlichen Mitteln erstellten Wohnungen zu durchforsten. F√ľr die Anmietung einer Sozialwohnung ist eine Wohnberechtigungsbescheinigung erforderlich, die ebenso wie Wohngeld bei dem Wohnungsamt zu beantragen ist.
    Wohnungsbauunternehmen, die Sozialwohnungen vermieten:

    [oben]

    Wohngeld

    Wohngeld wird einer allein stehenden Studentin bzw. einem allein stehenden Studenten bei Vorliegen der √ľbrigen Voraussetzungen nur bewilligt, wenn ihm oder ihr BAf√∂G-Leistungen nicht zustehen. Dies trifft zu, wenn er/sie keinen Anspruch auf Studienf√∂rderung nach dem BAf√∂G hat (z. B. Wechsel der Fachrichtung, √úberschreitung der Altersgrenze bzw. der F√∂rderungsh√∂chstdauer). Es besteht auch ein Anspruch auf Wohngeld, wenn BAf√∂G ausschlie√ülich als Darlehen gew√§hrt wird.