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Leitlinien unserer Arbeit

Ein Dienstleistungsunternehmen mit sozialem Auftrag bietet Service rund ums Studium.


Nach dem hessischen Studentenwerksgesetz haben die Studentenwerke die Aufgabe, die Studierenden wirtschaftlich und gesundheitlich zu fördern. Das Studentenwerk Kassel bietet Dienstleistungen in den Bereichen Verpflegung, Wohnen, Studienfinanzierung und Beratung an.
Ausgehend vom gesellschaftlichen Grundkonsens der Chancengleichheit im Bildungssystem gewährleisten wir so die soziale Infrastruktur im Rahmen der Hochschulausbildung.

Wir verstehen uns als umfassender F√∂rderer aller Studierenden. Dabei arbeiten wir in einem Spannungsfeld zwischen sozialer Preisgestaltung und kostenlosem Angebot sozialer Dienste einerseits und der Notwendigkeit zur Erwirtschaftung kostendeckender Einnahmen andererseits. Um diese Gegens√§tze vereinen zu k√∂nnen, ist das Studentenwerk Kassel sowohl auf die Semesterbeitr√§ge der Studierenden als auch auf staatliche Zuwendungen angewiesen. 

Vor dem Hintergrund technischer Ver√§nderungen sowie sich wandelnder gesellschaftlicher und individueller Wertvorstellungen und Lebensgewohnheiten stimmen wir unsere Dienstleistungen auf die Bed√ľrfnisse der Studierenden ab.

 

Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule  

Das Studentenwerk gibt es, weil es die Universit√§t  Kassel gibt. Wir verstehen uns als leistungsstarker und sachverst√§ndiger Partner f√ľr die Menschen, die an der Universit√§t Kassel arbeiten und studieren.
Damit wir diesem Anspruch gerecht werden k√∂nnen, m√ľssen Hochschule und Studentenwerk eng zusammenarbeiten und einen st√§ndigen Informationsaustausch pflegen.
Unser Ziel ist es, die sozialen und wirtschaftlichen Studienbedingungen zu verbessern und gemeinsam mit der UniK den Hochschulstandort und die nord-hessische Region zu stärken.
Mit unserer Unterst√ľtzung sollen Studierende, Forschende und Lehrende aus dem In- und Ausland an der Kasseler Universit√§t einen attraktiven Aufenthaltsort finden.


F√ľr die Studierenden

Die Studierenden der Universit√§t Kassel sind unsere wichtigsten Kunden. Ihnen f√ľhlen wir uns √ľber den gesetzlichen Auftrag hinaus verpflichtet. Wir m√ľssen uns bewusst sein, dass die Studierenden unsere Arbeit √ľber ihre - nach dem Solidarprinzip erhobenen - Semesterbeitr√§ge ma√ügeblich finanzieren.
Unser Ziel ist es deshalb, qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und die unterschiedlichen Bed√ľrfnisse und Anspr√ľche unserer Kundinnen und Kunden bestm√∂glich zu befriedigen. Eine Voraussetzung daf√ľr ist der stetige Informations- und Meinungsaustausch mit den Studierenden. Ihre Interessen werden daneben durch die studentischen Mitglieder im Vorstand des Studentenwerks vertreten.
Auch Konflikte mit Studierenden geh√∂ren zu unserem Arbeitsalltag. Wir bem√ľhen uns, diese freundlich, sachlich und bestimmt zu l√∂sen.


Wir ‚Äď die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir bringen unsere unterschiedlichen F√§higkeiten und Erfahrungen in die Arbeit f√ľr das Studentenwerk ein, um die Bed√ľrfnisse unserer Kundinnen und Kunden bestm√∂glich zu befriedigen.
Innerhalb dieser gemeinsamen Aufgabe √ľbernimmt jede bzw. jeder die Verantwortung nicht nur f√ľr den eigenen Arbeitsplatz und die Qualit√§t ihrer bzw. seiner T√§tigkeit, sondern auch f√ľr die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen.
Damit dies gelingt, brauchen wir die Anerkennung unserer Arbeit und unserer Pers√∂nlichkeit. Diese Anerkennung wollen wir ebenso unseren Kolleginnen und Kollegen entgegenbringen. Wir m√ľssen fair und respektvoll miteinander umgehen und Konflikte sachbezogen l√∂sen.
Jede bzw. jeder Einzelne ist aufgefordert, sich selbst und andere √ľber die Arbeit und die Entwicklung des Studentenwerks zu informieren.
Auf diese Weise tragen wir dazu bei, unsere Arbeitspl√§tze zu erhalten. Der Personalrat √ľbernimmt als Interessenvertretung wichtige Funktionen bei der Realisierung dieser Ziele f√ľr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


F√ľhren: F√∂rdern und fordern

Auf allen Ebenen im Studentenwerk werden F√ľhrungsaufgaben wahrgenommen. F√ľhrende und leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studentenwerks zeichnen sich durch besondere fachliche F√§higkeiten und durch Qualit√§ten im Umgang mit Personal aus. Darauf gr√ľndet sich ihre Position in der betrieblichen Rangordnung.
F√ľhrungskr√§fte m√ľssen sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Sie f√∂rdern und fordern eigenverantwortliches Arbeiten, respektieren die F√§higkeiten, Sachkenntnisse und Vorstellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. F√ľhrungskr√§fte beteiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Festlegen von Arbeitszielen und Gestalten von Arbeitsprozessen. Sie machen √ľbergeordnete Ziele deutlich und begr√ľnden Entscheidungen. Anerkennung und Kritik der Arbeitsergebnisse erfolgen unmittelbar und direkt. Indem sie die Arbeit im Team unterst√ľtzen, informieren, zuh√∂ren, Entscheidungen sowie Anweisungen transparent machen und Weiterbildung gezielt f√∂rdern, motivieren F√ľhrungskr√§fte ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem engagierten Einsatz f√ľr die Ziele des Studentenwerks.
F√ľhrungskr√§fte sind aufgefordert, f√ľr die Bew√§ltigung von Konflikten Sorge zu tragen. Sie verantworten ihre Entscheidungen und deren Folgen. Es wird von ihnen erwartet, Visionen zu entwickeln und langfristige Perspektiven f√ľr das Studentenwerk zu entwerfen.

 

Beruf und Familie

Wir f√∂rdern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unser Ziel ist dabei unter Beachtung der betrieblichen Belange, die famili√§ren Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ber√ľcksichtigen.

 

Kooperation mit anderen Studentenwerken

Wir suchen die Zusammenarbeit mit anderen deutschen Studentenwerken und vergleichbaren europ√§ischen Einrichtungen. Die Kooperationen reichen von projektbezogener Zusammenarbeit bis zu dauerhafter Verkn√ľpfung in verschiedenen Arbeitsbereichen. Davon erwarten wir eine bessere Nutzung des in den einzelnen Studentenwerken vorhandenen Potenzials an Arbeit, Zeit und Wissen sowie eine effektivere Vertretung unserer Interessen gegen√ľber Politik und √Ėffentlichkeit.

 

Erwartungen an die Politik

Um seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht werden zu k√∂nnen, braucht das Studentenwerk Kassel die ideelle und finanzielle Unterst√ľtzung der politisch Verantwortlichen.In diesem Rahmen m√ľssen Bedingungen geschaffen werden, um die wirtschaftliche und organisatorische Selbstst√§ndigkeit des Studentenwerks weiter zu f√∂rdern. Dies ist notwendig, um im Hinblick auf die sich ver√§ndernden Erwartungen der Studierenden planen und reagieren zu k√∂nnen.

 

Offen f√ľr √Ėffentlichkeit

Information und Marketing bekommen im Studentenwerk einen immer h√∂heren Wert und sind in Verbindung mit unseren hochschulinternen und -externen Zielgruppen von entscheidender Bedeutung: Die anerkannte Qualit√§t unserer Leistungen muss offensiv nach au√üen dargestellt werden. Gleichzeitig arbeiten wir mit anderen Institutionen und Gruppen zusammen, wo immer gemeinsame Ziele und Interessen es verlangen.Wir sind offen f√ľr Ideen und Kritik und f√∂rdern die Kommunikation innerhalb und au√üerhalb des Studentenwerks. Besonders wichtig ist uns ein unb√ľrokratischer und lebendiger Austausch mit den Studierenden.

 

Anspr√ľche an unsere Gesch√§ftspartner

Von unseren Gesch√§ftspartnern beziehen wir Produkte und Dienstleistungen.Wir erwarten solide Produktqualit√§t zu g√ľnstigen Preisen. In der Zusammenarbeit setzen wir Zuverl√§ssigkeit, fachliche Kompetenz und Flexibilit√§t voraus. Daneben legen wir Wert auf Regionalit√§t und Umweltschutz. So weit als m√∂glich nutzen wir die Dienstleistungen der Universit√§t Kassel.

 

Rahmenbedingungen: Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

Wir wollen die erwirtschafteten Einnahmen, die staatlichen Zuwendungen und die Semesterbeiträge der Studierenden zur bestmöglichen Förderung der sozialen Rahmenbedingungen der Studierenden einsetzen. Gleichzeitig streben wir danach, umweltgerecht und nachhaltig zu entscheiden und zu handeln. Hierbei orientieren wir uns an Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und bedienen uns moderner betriebswirtschaftlicher Instrumente.