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18.05.2016

Wir rechnen, damit du zählst: Unbedingt mitmachen bei der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Grafiksymbol Sozialerhebung

Wie finanzieren Studierende in Deutschland ihr Studium, ihren Lebensunterhalt? Welche Lebenshaltungs¬≠kosten haben sie, insbesondere f√ľr die Miete? Wie viele Studierende jobben neben dem Studium? Wie viel Zeit beansprucht das Studium, wie viel der Nebenjob?

Das herauszufinden, ist das Ziel einer gro√üen Online-Befragung: Mit den Daten der 21. Sozialerhebung will das Deutsche Studentenwerk der Politik und der √Ėffentlichkeit darlegen, wo im Interesse der Studierenden Handlungsbedarf besteht und welche Ma√ünahmen der Bildungs-, Hochschul- und Sozialpolitik wichtig sind, um soziale und wirtschaftliche Verbesserungen f√ľr Studierende zu erreichen.

Die 58 Studentenwerke, die im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossen sind, wollen wissen, wie sie ihre Service- und Beratungsangebote f√ľr die Studierenden ausrichten m√ľssen. Auch daf√ľr liefert die Sozialerhebung wichtige Daten.

Die 21. Sozialerhebung wird erstmals als reine Online-Befragung durchgef√ľhrt, und die Zahl der teilnehmenden Studierenden soll stark erh√∂ht werden. Jeder sechste Studentin, jeder sechste Student, ausgew√§hlt nach dem Zufallsprinzip, erh√§lt von ihrer bzw. seiner Hochschule eine Einladung per E-Mail. 17% der derzeit rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland, mehr als 400.000, werden zur Befragung eingeladen. Das sind 4,5-mal so viele wie bei der Vorg√§ngerbefragung aus dem Jahr 2012.

Das Ziel: Weil so viel mehr Studierende als bisher erreicht werden, wird es möglich sein, mit der 21. Sozialerhebung differenzierte Aussagen auch zu kleinen Gruppen von Studierenden zu treffen, etwa zu Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit, zu Studierenden mit Kind oder zu berufsbegleitend oder dual Studierenden.

Die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks wird vom Deutschen Zentrum f√ľr Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DHZW) wissenschaftlich durchgef√ľhrt. Finanziell gef√∂rdert wird die Untersuchung vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF). Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich im Fr√ľhsommer 2017 vor.

Die beteiligten Institutionen werben f√ľr die Befragung mit dem Slogan ‚ÄěWir rechnen, damit du z√§hlst‚Äú. Das Deutsche Studentenwerk nutzt die Daten gegen√ľber Politik und √Ėffentlichkeit, um soziale und wirtschaftliche Verbesserungen f√ľr Studierende zu erreichen. Das Ausf√ľllen des Online-Fragebogens dauert nicht l√§nger als eine Lehrveranstaltung; Anonymit√§t und Datenschutz sind selbstverst√§ndlich.

 

www.sozialerhebung.de

 

Die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ...

 

  • zeichnet ein realistisches Bild der sozialen und wirtschaftlichen Lage der rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland
  • ist die wichtigste und gr√∂√üte Studierenden-Befragung in Deutschland
  • ist eine wichtige Entscheidungs- und Datengrundlage f√ľr die Politik, aber auch f√ľr Hochschulen und Studentenwerke
  • ist ein zentraler Bestandteil des Bildungsmonitorings in Deutschland; die Daten erg√§nzen die amtliche Statistik mit Informationen, die keine andere Quelle bietet
  • ber√ľcksichtigt auch kleine Gruppen von Studierenden, die durch das Raster √ľblicher Befragungen fallen, zum Beispiel Studierende mit Kind oder Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit
  • ist sensibel f√ľr die soziale Herkunft der Studierenden; sie liefert wichtige Indikatoren f√ľr soziale Durchl√§ssigkeit und Chancengleichheit
  • w√§hlt ihre studentischen Teilnehmer/-innen nach dem Zufallsprinzip aus, um vollst√§ndige Anonymit√§t zu gew√§hrleisten und repr√§sentative Ergebnisse zu liefern
  • reicht als einzigartige sozialwissenschaftliche Langzeituntersuchung bis 1951 zur√ľck
  • erlaubt Vergleiche √ľber l√§ngere Zeitr√§ume, zum Beispiel zur sozialen Zusammensetzung der Studierenden oder zur Studienfinanzierung