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09.12.2014

Studentenwerke: Krankenversicherung f√ľr Studierende und Promovierende verbessern

Die Studentenwerke fordern eine Reform der Krankenversicherung von Studierenden und Promovierenden in Deutschland. Dem Prinzip des Lebenslangen Lernens entsprechend, sollen die Alters- und Semestergrenzen bei der Krankenversicherung der Studierenden (KVdS) abgeschafft werden.

Dar√ľber hinaus soll ausl√§ndischen Studienbewerberinnen und Studienbewerbern, die an Kursen zur Erf√ľllung der Immatrikulationsvoraussetzungen teilnehmen, ein gleicher Zugang wie ausl√§ndischen Studierenden gew√§hrt werden.

Auch soll f√ľr Studierende mit Beeintr√§chtigungen, die regelm√§√üig auf medizinische Leistungen oder Pflege angewiesen sind, √ľber eine Weiterentwicklung der Regelungen eine gleichberechtigte Teilhabe an Auslandsaufenthalten gesichert werden.

Daher schlagen die Studentenwerke folgende Reformen vor:

  • keine Alters- oder Semestergrenzen mehr f√ľr die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Studierenden
  • ein eigener gesetzlicher Krankenkassentarif f√ľr Promovierende ohne sozialversicherungspflichtiges Besch√§ftigungsverh√§ltnis
  • M√∂glichkeit des Wechsels von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung auch w√§hrend des Studiums
  • Aufhebung der M√∂glichkeit f√ľr Krankenkassen, die Vorauszahlung der Beitr√§ge ein halbes Jahr im Voraus einzufordern
  • Anpassung der Kranken- und Pflegeversicherung an die UN-Behindertenrechtskonvention

Beschluss der Studentenwerke ‚ÄěStudentische Krankenversicherung reformieren‚Äú:

http://www.studentenwerke.de/de/MV2014-5