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12.12.2016

Studentenwerke fordern Hochschulsozialpakt

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen 58 Studentenwerke in Deutschland bekr√§ftigen ihre Forderung nach einem gemeinsamen Bund-L√§nder-Hochschulsozialpakt f√ľr die soziale Infrastruktur des Studiums, analog zu den Hochschulpakten f√ľr zus√§tzliche Studienpl√§tze. Rund 2,25 Milliarden Euro sind aus Sicht der Studentenwerke in den n√§chsten Jahren notwendig, zuvorderst f√ľr den Bau und die Sanierung von Wohnheimpl√§tzen sowie Mensen.

DSW-Pr√§sident Prof. Dr. Dieter Timmermann erkl√§rt: ‚ÄěDie deutsche Hochschul- und Wissenschaftsf√∂rderung hat einen blinden Fleck: das Soziale. Wir sind es den 2,8 Millionen Studierenden schuldig, dass sie neben einem Studienplatz auch eine bezahlbare Unterkunft finden. Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abh√§ngen!‚Äú

F√ľr zus√§tzliche, preisg√ľnstige Wohnheimpl√§tze fordern die Studentenwerke einen staatlichen Investitionszuschuss von 800 Millionen Euro. Weitere 650 Millionen seien f√ľr die Sanierung bestehender Wohnheime an staatlicher Unterst√ľtzung notwendig.

F√ľr den Ausbau und die Sanierung ihrer Mensakapazit√§ten veranschlagen die Studentenwerke rund 800 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren.