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15.04.2014

Studentenwerk braucht mehr Geld f√ľr Wohnheime: Instandhaltung nicht allein √ľber Mieten finanzieren

Sanieren und Reparieren kann teuer werden, wenn H√§user in die Jahre kommen: Das ist auch bei Studentenwohnheimen nicht anders. Deswegen muss das Studentenwerk Kassel viel Geld aufbringen, um auch zuk√ľnftigen Generationen von Studierenden ein bedarfsgerechtes Zuhause auf Zeit zu bieten.


Allein f√ľr die n√§chsten f√ľnf Jahre veranschlagt das Studentenwerk 6 Millionen Euro f√ľr die n√∂tigsten Sanierungsma√ünahmen, um die Bausubstanz erhalten, einen akzeptablen Wohnstandard gew√§hrleisten und die Geb√§ude energetisch ert√ľchtigen zu k√∂nnen.


Die Kosten wiederum m√ľssen √ľber die Mietpreise hereingeholt werden ‚Äď da geht es Studentenwerken genauso wie den privaten Vermietern. Doch anders als private Vermieter haben die Studentenwerke einen sozialen Auftrag: Ihre Mieter studieren und sind auf besonders g√ľnstige Mieten angewiesen.


Die studentischen Mitglieder des Verwaltungsrats des Studentenwerks Kassel, Stefan Sander und Stefan Rosenkranz, weisen deswegen darauf hin, dass der steigende Finanzbedarf f√ľr die Studentenwohnheime in Kassel und Witzenhausen nicht allein √ľber Mieterh√∂hungen aufgebracht werden d√ľrfe, sondern das Land Hessen hier in der Verantwortung sei: ‚ÄěWenn ein Studentenwerk in angemessenem Umfang Wohnraum zur Verf√ľgung stellen soll, muss es dazu vom Land bef√§higt werden. Es kann nicht sein, dass allein die Studierenden in den Wohnheimen mit ihren Mietzahlungen Sanierungen finanzieren‚Äú, sagt Stefan Sander.

Sie fordern deswegen vom Land Hessen, dass es dem Studentenwerk Kassel mehr Geld f√ľr den Erhalt seiner Wohnheime bereitstellt.