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03.12.2015

Internationalisierung: Echte Willkommenskultur nur mit starker sozialer Infrastruktur

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten 58 Studentenwerke in Deutschland fordern mehr staatliche Unterst√ľtzung, damit die gemeinsame Internationalisierungsstrategie von Bund und L√§ndern Realit√§t werden kann. So soll die Zahl der ausl√§ndischen Studierenden von heute rund 300.000 auf 350.000 im Jahr 2020 steigen; ihre Studienabbruchquote soll von 41% auf 25% reduziert werden.

‚ÄěEs freut uns, dass die Werbung f√ľr internationale Attraktivit√§t des Studienstandortes Deutschland zu einem Boom internationaler Studierender gef√ľhrt hat. Allerdings: Wer massiv ausl√§ndische Studierende anwirbt, muss auch die Soziale Infrastruktur daf√ľr schaffen‚Äú, sagt DSW-Generalsekret√§r Achim Meyer auf der Heyde. ‚ÄěNur so kann die sozial-akademische Integration gelingen; nur so kann eine echte Willkommenskultur f√ľr ausl√§ndische Studierende geschaffen werden.‚Äú

Notwendig seien vor allem zusätzliche, staatlich geförderte Wohnheimplätze, da das Wohnheim die bevorzugte Wohnform ausländischer Studierender sei, so Meyer auf der Heyde weiter.

Die Beratungsleistungen der Studentenwerke f√ľr ausl√§ndische Studierende, gerade die Studienfinanzierungsberatung, die soziale und die psychologische Beratung, m√ľssten ebenfalls ausgebaut werden. Anstelle zeitlich befristeter Projekte m√ľssten die Integrations- und interkulturellen Angebote der Studentenwerke f√ľr ausl√§ndische Studierende dauerhaft finanziert werden.