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15.03.2017

Immer ein offenes Ohr: Die psychozialen Beratungsstellen der Studentenwerke

Die Zahl der Studierenden, die das psychologische Beratungsangebot der Studentenwerke nutzen, steigt kontinuierlich an. Sie hat sich innerhalb von f√ľnf Jahren um fast 25 Prozent erh√∂ht: rund 32.000 Studierende nahmen die Angebote im Jahr 2016 in Anspruch; im Jahr 2011 waren es 26.000. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 58 Studentenwerke anl√§sslich der Fachtagung ‚ÄěBeratung‚Äú in Hannover.

Die wachsende Nachfrage f√ľhren die Beratungsspezialisten zum einen auf die steigenden Studierendenzahlen zur√ľck, zum anderen auch darauf, dass Studentinnen und Studenten eher als fr√ľher bereit dazu sind, professionelle Beratungsangebote anzunehmen. Eingespannt in enge Zeit- und Pr√ľfungsstrukturen brauchten sie oft schnelle und exakt auf ihre Problemlagen zugeschnittene Beratung ‚Äď und die gibt es bei den Studentenwerken.

Das Team der Psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks Kassel f√ľhrte 2015 rund 1.700 Therapiegespr√§che und nahm 343 Neuanmeldungen von Studierenden entgegen.

46 Psychosoziale Beratungsstellen gibt es bei den 58 deutschen Studentenwerken. Sie sind auf die Probleme Studierender spezialisiert: Pr√ľfungs√§ngste, Schwierigkeiten beim Studienabschluss und Arbeitsst√∂rungen. Auch bei Selbstzweifeln sowie Identit√§tskrisen bieten die Studentenwerke Unterst√ľtzung. Die Angebote sind in der Regel kostenfrei, niedrigschwellig und auf die studentische Lebensrealit√§t ausgerichtet.