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19.03.2019

Deutsches Studentenwerk: Beratungsbedarf der Studierenden steigt stetig

Symbolfoto Beratung

108.800 Beratungskontakte verzeichneten die psychologischen Beratungsstellen der Studierenden- und Studentenwerke 2017. Verglichen mit dem Jahr 2006 ist das eine Steigerung von 60 Prozent. Die Nachfrage nach sozialer Beratung stieg im selben Zeitraum um 50 Prozent auf 76.800 Beratungskontakte. Das geht aus der neuen Publikation ‚ÄěBeratung im Profil‚Äú hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW), Verband der bundesweiten Studenten- und Studierendenwerke, jetzt vorstellt.

Die Gr√ľnde f√ľr diese starke Zunahme sind gem√§√ü DSW neben gestiegenen Studierendenzahlen ein deutlich pragmatischerer und selbstbewussterer Umgang der Studierenden mit Beratung sowie eine positive Enttabuisierung des Themas Beratung. Hinzu komme ein erh√∂hter Pr√ľfungs- und Zeitdruck im Studium.

So gaben 53 Prozent aller Studierenden an, schon einmal Pr√ľfungsangst gehabt zu haben; 42 Prozent haben bereits einen Blackout w√§hrend einer Pr√ľfung erlebt. Die meisten Studierenden kommen folgerichtig wegen studienrelevanter Themen wie Arbeitsorganisation und Zeitmanagement (19%) oder wegen Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten (16%) in die psychologischen Beratungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke. Aber auch au√üeruniversit√§re Probleme wie mangelndes Selbstbewusstsein (14%) oder Partnerschaftsprobleme (13%) sind h√§ufige Gr√ľnde.

Die Sozialberatungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke bieten Studierenden Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu Leistungs¬≠anspr√ľchen und sozialen Reglungen, etwa zur Studienfinanzierung, zum Studium mit Kind oder f√ľr internationale Studierende. Die Sozialberatung unterst√ľtzt Studierende dabei, Strategien f√ľr die soziale und wirtschaftliche Sicherung ihres Studiums zu entwickeln.

F√ľr das Deutsche Studentenwerk steht neben der Bedeutung passgenauer Beratung f√ľr die betroffenen Studierenden hat, auch der volkswirtschaftliche Effekt au√üer Frage. Sie trage ma√ügeblich dazu bei, Studienabbr√ľche und Studienzeitverl√§ngerungen zu verhindern und brauche deswegen eine solide Finanzierung. Hier seien alle gefordert: Studentenwerke, Hochschulen, L√§nder und der Bund.‚Äú

44 von 57 Studierenden- und Studentenwerken in Deutschland bieten Sozialberatungen und Psychologische Beratungen an. Auch im Studentenwerk Kassel gibt es daf√ľr Anlaufstellen:

www.studentenwerk-kassel.de/beratung

Online-Infos zur psychologische und zur Sozialberatung der Studentenwerke:
www.studentenwerke.de/de/beratungsangebote

Die neue DSW-Brosch√ľre ‚ÄěBeratung im Profil‚Äú online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/beratung-im-profil