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20.08.2014

Bundesregierung braucht eine Strategie f√ľrs BAf√∂G √ľber 2016/2017 hinaus

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begr√ľ√üt die heute vom Bundeskabinett beschlossene BAf√∂G-Erh√∂hung zum Wintersemester 2016/2017, mahnt aber gleichzeitig eine regelm√§√üige, dynamische Anpassung der BAf√∂G-S√§tze im Rahmen einer zu entwickelnden BAf√∂G-Strategie an.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekret√§r des Deutschen Studentenwerks, erkl√§rt: ‚ÄěEine Erh√∂hung der BAf√∂G-Bedarfss√§tze und der Freibetr√§ge um jeweils 7% zum Wintersemester 2016/2017 ‚Äď das ist angesichts der schwierigen Verhandlungen zwischen Bund und L√§ndern, die diesem Ergebnis vorausgingen, zu begr√ľ√üen. Auch wenn wir uns im Interesse der Studierenden mehr und eine fr√ľhere L√∂sung gew√ľnscht h√§tten.

Der Bund ist ab kommendem Jahr alleinzust√§ndig und damit auch alleinverantwortlich f√ľr das BAf√∂G. Die Bundesregierung muss ihre neue Gestaltungsm√∂glichkeit dazu nutzen, eine Strategie f√ľr das BAf√∂G √ľber die Legislaturperiode hinaus zu entwickeln.

Wichtig ist, dass nicht noch einmal viele Jahre und mehrere Generationen von Bachelor-Studierenden ins Land gehen, ohne dass sich beim BAf√∂G was tut. Im Kern einer Bundes-Gesamtstrategie muss deshalb eine regelm√§√üige, eine dynamische Anpassung des BAf√∂G an die Entwicklung von Preisen und Einkommen stehen. Die amtlichen BAf√∂G-Berichte, die der Bundesregierung in ihrem eigenen Auftrag alle zwei Jahre vorgelegt werden, bieten daf√ľr die empirische Basis.

Zu einer nachhaltigen BAf√∂G-Strategie geh√∂ren aber auch Fragen des Vollzugs, der Anpassung an neue Gruppen von Studierenden sowie des B√ľrokratieabbaus. Wie will der Bund beispielsweise die L√§nder verpflichten, ab August 2016 ein funktionierendes System der BAf√∂G-Online-Beantragung bereitzustellen?‚Äú

  • Die aktuellen BAf√∂G-Informationen aus dem Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung BMBF unter: www.bmbf.de/de/24198.php