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19.05.2016

Besser wohnen bei den Studentenwerken

G√ľnstiger als in einem der 1000 Wohnheime der Studentenwerke geht‚Äôs in Deutschland kaum. Denn die sind ebenso preisg√ľnstig wie studiengerecht. Nach Angaben des Dachverbands Deutsches Studentenwerk (DSW) bieten die 58 lokalen Studentenwerke bundesweit rund 189.500 Wohnheimpl√§tze f√ľr Studierende an. Mehr als 80 Prozent von ihnen sind m√∂bliert; die Wohnfl√§che betr√§gt zwischen 18 und 25 Quadratmetern. Im Durchschnitt betr√§gt die monatliche Warmmiete, einschlie√ülich Internetanschluss und aller Nebenkosten, 234 Euro.

Billiger geht‚Äôs eigentlich nur daheim bei den Eltern.  Und die Mieth√∂he ist f√ľr viele Studierende extrem wichtig. Denn ein Viertel aller Studentinnen und Studenten und sogar 40 Prozent der Wohnheimbewohnerinnen und -bewohner m√ľssen ihren Unterhalt mit maximal bis zu 675 Euro im Monat bestreiten.

Wohnungen f√ľr Studierende m√ľssen aber nicht nur preislich g√ľnstig sein -  auch die N√§he zur Uni ist wichtig. Die Wohnheime der Studentenwerke sind √ľberwiegend hochschulnah und auf die unterschiedlichen Bed√ľrfnisse der Studierenden ausgerichtet. So finden sich neben Einzelapartments Wohnungen f√ľr WGs, Doppelapartments oder Familienwohnungen.

Der Anteil ausländischer Studentinnen und Studenten beträgt je nach Standort zwischen 14 und 65 Prozent. Die sozial-akademische Integration der ausländischen Studierenden fördern die Studentenwerke mit ihren studentischen Wohnheimtutorinnen und -tutoren.

Der Ausbau der Wohnheim-Kapazitäten kann mit dem Ausbau der Studienplatz-Kapazitäten nicht mithalten, beklagt das DSW: Während die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze seit dem Jahr 2008 um 42 Prozent stieg, erhöhte sich die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze seitdem nur um 5 Prozent. Deswegen können weniger als 10 Prozent der Studierenden einen der begehrten Wohnheimplätze ergattern.

Das Studentenwerk Kassel bietet derzeit knapp 1100 Plätze in seinen Studentenwohnheimen in Kassel und Witzenhausen an, der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 220 Euro.