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30.07.2015

BAf√∂G: Zum Gl√ľck kommt 2016/2017 die Erh√∂hung

Das Statistische Bundesamt meldet einen erneuten R√ľckgang der Zahl der BAf√∂G-gef√∂rderten Studierenden. F√ľr das Deutsche Studentenwerk ist das ein Ausdruck daf√ľr, wie √ľberf√§llig die BAf√∂G-Erh√∂hung zum Wintersemester 2016/2017 ist.

Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekret√§r des Deutschen Studentenwerks, kommentiert die Zahlen: ‚ÄěZum Gl√ľck kommt 2016/2017 die seit langem √ľberf√§llige Erh√∂hung der BAf√∂G-Bedarfss√§tze und Freibetr√§ge. Eine Erh√∂hung im Jahr 2010, eine weitere Erh√∂hung im Jahr 2016: Das ist zu wenig. Eine BAf√∂G-Erh√∂hung pro Legislaturperiode reicht nicht. Damit kann sich eine jede Bundesregierung, gleich welcher politischer Couleur, nicht zufriedengeben.

Das BAföG muss regelmäßig und dynamisch an die Entwicklung von Preisen und Einkommen angepasst werden, auf der Basis der regelmäßigen BAföG-Bericht der Bundesregierung. Der Bund hat seit diesem Jahr, da er das BAföG zu 100% trägt, die volle Verantwortung. Diese sollte er nutzen und eine automatische Anpassung verankern.“

Gemäß Statistischem Bundesamt sank die Zahl der BAföG-geförderten Studierenden von 666.000 im Jahr 2013 auf 647.000 im Jahr 2014. Im monatlichen Durchschnitt sank die Zahl der geförderten Studierenden von 439.000 im Jahr 2013 auf 425.000 im Jahr 2014.

Die Bundesregierung prognostiziert, dass durch die Erh√∂hung der Freibetr√§ge um 7% ab Herbst 2016 rund 110.000 Studierende und Sch√ľler/innen zus√§tzlich BAf√∂G erhalten werden. Auch die Bedarfss√§tze werden um 7% erh√∂ht.

DSW-Übersicht: Entwicklung des BAföG von 2001 bis 2014

https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/ueersicht_bafoeg-daten_2001-2014.pdf

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts:

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/07/PD15_273_214.html