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19.03.2015

BAföG-Verantwortliche fordern regelmäßige Anpassungen

Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband der 58 Studentenwerke in Deutschland, spricht sich erneut f√ľr eine regelm√§√üige Erh√∂hung des BAf√∂G aus. Beim heutigen Jahrestreffen der BAf√∂G-Verantwortlichen aus allen Studentenwerken in Jena sagte DSW-Generalsekret√§r Achim Meyer auf der Heyde: ‚ÄěSosehr wir die mit der 25. BAf√∂G-Novelle realisierte Erh√∂hung zum Wintersemester auch 2016 begr√ľ√üen, muss man festhalten: Eine Erh√∂hung pro Legislaturperiode einer Bundesregierung reicht nicht.‚Äú

Das BAf√∂G m√ľsse vielmehr regelm√§√üig an die Entwicklung von Preisen und Einkommen angepasst werden, so Meyer auf der Heyde. ‚ÄěDa der Bund nun die alleinige politische Verantwortung f√ľr das BAf√∂G besitzt und sich nicht mehr mit 16 Bundesl√§ndern abstimmen muss, kann er nun endlich einen Automatismus entwickeln f√ľr eine regelm√§√üige Anpassung des BAf√∂G.‚Äú

F√ľr eine k√ľnftige Weiterentwicklung des BAf√∂G √ľber die 25. Novelle hinaus h√§lt das Deutsche Studentenwerk au√üerdem folgende Punkte f√ľr erforderlich:

  • Abschaffung der Altersgrenzen
  • Erh√∂hung der F√∂rderungsh√∂chstdauer auf Regelstudienzeit plus zwei Semester
  • BAf√∂G auch f√ľr Teilzeit-Stu
  • Anhebung des nicht anzurechnenden Verm√∂gens auf 12.000 Euro
  • dierende und √§ltere Studierende
  • Wiedereinf√ľhrung des Sch√ľler/innen-BAf√∂G f√ľr allgemeinbildende Schulen
  • Mitnahme des BAf√∂G in alle 47 Bologna-Staaten
  • l√§ngerer BAf√∂G-Bezug bei Gremient√§tigkeit an der Hochschule
  • direkte Auszahlung des Kindergeld an Studierende