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Einkaufen

Viele Gesch√§fte und Superm√§rkte in Deutschland sind von montags bis freitags zwischen 9.00 und 20.00 Uhr ge√∂ffnet. Samstags sind die √Ėffnungszeiten h√§ufig verk√ľrzt. Sonntags bleiben die L√§den meist geschlossen. Nur einzelne Superm√§rkte, zum Beispiel am Bahnhof, und Tankstellen-M√§rkte haben auch am Sonntag ge√∂ffnet. Auch manche B√§ckerei √∂ffnet am Sonntagvormittag.
In Deutschland gilt in Superm√§rkten die allgemeine Regel: Bringen Sie Ihre eigene Tasche mit. Es gibt keine kostenlosen Taschen oder Plastikbeutel. Die Eink√§ufe m√ľssen sie selber einpacken. Es empfiehlt sich also, einen Rucksack oder eine Stofftasche f√ľr den Einkauf dabei zu haben.
Viele andere Läden wie Kaufhäuser, Kleidungs- oder Elektronik-Geschäfte werden Ihre Einkäufe kostenlos einpacken.
Wollen Sie im Supermarkt einen Einkaufswagen nutzen, ist es in Deutschland √ľblich, dass man hierf√ľr eine Ein-Euro-M√ľnze ben√∂tigt. Sie bekommen Ihren Euro wieder, wenn Sie den Einkaufswagen zur√ľckgeben.

Pfand

Glas- und Plastikflaschen, Dosen und Jogurtgl√§ser haben oft ein sogenanntes Pfand. Das Pfand wird bezahlt, wenn Sie eine Flasche oder Dose kaufen. Sie erhalten es zur√ľck, wenn Sie die leeren Flaschen oder Dosen zur√ľckbringen. Die meisten Wasser-, Limo-, Saft- und Bierflaschen sind Pfandflaschen. Auch auf Gl√§ser (z.B. f√ľr Joghurt) und Dosen mit alkoholischen oder Erfrischungsgetr√§nken wird Pfand erhoben.
In vielen Superm√§rkten gibt es einen Automaten, bei dem Sie Ihre Flaschen zur√ľckgeben und eine Quittung ausdrucken k√∂nnen. In anderen Superm√§rkten geben Sie die leere Flasche der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter, beispielsweise an der Kasse.

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M√ľlltrennung

In Deutschland wird M√ľll getrennt und wiederverwertet. Das bedeutet, in ihrem Wohngebiet gibt es drei oder mehr M√ľllcontainer. Der Abfall wird in vier Sorten getrennt:

  • Plastik- und Metallverpackungen
  • Papier
  • Glas
  • Restm√ľll

Plastik und Metall kommen in den ‚ÄúGelben Sack‚ÄĚ. Bei Glas wird normalerweise noch nach seiner Farbe unterschieden. Es gibt einen Container f√ľr Gr√ľnglas, f√ľr Wei√üglas, etc.
Auch f√ľr Kleidung und andere Textilien, die nicht mehr getragen werden, gibt es Sammelcontainer in jedem Wohnviertel.
Medikamente, die nicht mehr ben√∂tigt werden oder deren Verbrauchsdatum √ľberschritten wurde, sollten in einer Apotheke zur√ľckgegeben werden. Dort werden sie fachgerecht entsorgt.
Sonderm√ľll wie Elektroschrott kann auf den sogenannten Recyclingh√∂fen der Stadt abgegeben werden.

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Telefonieren

Die Appartements in den Studentenwohnheimen sind nicht mit einem Telefon ausgestattet. Wohnen Sie in einer Wohngemeinschaft (WG), verf√ľgt diese m√∂glicherweise √ľber einen Festnetzanschluss und ein gemeinsames Telefon, welches alle Bewohnerinnen und Bewohner nutzen k√∂nnen. Ein Festnetzanschluss ist mit zus√§tzlichen Kosten verbunden. Viele WGs entscheiden sich f√ľr einen Kombi-Vertrag, der sowohl Internetanschluss als auch Telefonanschluss beinhaltet. Falls Sie gern ein Festnetztelefon m√∂chten, sollten Sie dies vor dem Einzug erfragen.
Die meisten Menschen in Deutschland verf√ľgen √ľber ein mobiles Telefon (Smartphone, Handy). Auch viele Studierende kommunizieren miteinander per Mobiltelefon. Es gibt gro√üe Unterschiede bei den Preisen und Leistungen, was das mobile Netzwerk betrifft. Bevor Sie sich f√ľr einen Mobilfunkanbieter entscheiden, sollten Sie sich gut informieren. Wenn Sie nur f√ľr ein oder zwei Semester in Kassel sind, ist m√∂glicherweise der Kauf eines Prepaid-Handys sinnvoll, da viele Mobilfunk-Vertr√§ge eine Mindestlaufzeit von zwei Jahre haben.

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Notruf-Nummern und Sicherheit

Auch, wenn wir hoffen, dass Sie keine dieser Telefonnummern brauchen, während Sie in Deutschland sind, ist es wichtig im Notfall die richtige Nummer zu kennen. Sollten Sie einen Unfall haben, in Bedrängnis geraten oder die Gefährdung einer anderen Person miterleben, zögern Sie nicht und rufen Sie die folgenden Nummern an:
Um die Polizei zu erreichen wählen Sie: 110
F√ľr die Feuerwehr oder einen Krankenwagen: 112

Genau wie √ľberall auf der Welt, passieren auch in Kassel Verbrechen. Wenn Sie nachts unterwegs sind, versuchen Sie mit anderen zusammen zu sein. Falls das nicht m√∂glich ist, seien Sie aufmerksam.

Sind Sie nachts auf dem Campus unterwegs, nutzen Sie wenn m√∂glich die beleuchteten Hauptwege. √úber den Campus verteilt befinden sich Notrufs√§ulen, gr√ľne Pf√§hle mit einem Licht auf der Spitze. Diese sind direkt mit dem Wachdienst der Universit√§t verbunden. Im Falle eines Notfalls z√∂gern Sie nicht den Knopf zu dr√ľcken und somit den Notruf zu aktivieren.

Mehr Informationen zur Sicherheit auf dem Campus

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Zusätzliche Links

Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) hat umfangreiche Informationen f√ľr internationale Studierende, die in Deutschland studieren. Diese sind in mehreren Sprachen verf√ľgbar.

Young Germany ist eine Initiative des Ausw√§rtigen Amtes und seiner Partner. Auf der Seite finden Sie unter anderem einen Ratgeber zur deutschen Etikette, Infos √ľber die deutsche Kultur und Gesellschaft und √úberlebenstipps f√ľr die deutsche B√ľrokratie.