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14.02.2014

Zufriedenheitsumfrage am Standort Heinrich-Plett-Stra√üe: Zu wenig Zeit f√ľrs Mittagessen, unterschiedliche Interessen

Wie zufrieden sind die Studierenden und Besch√§ftigten am Uni-Campus Heinrich-Plett-Stra√üe mit den gastronomischen Angeboten des Studentenwerks, wo sehen sie Probleme und  was ist ihnen besonders wichtig:  Vom 28. Oktober bis 17. November letzten Jahres konnten alle am Standort Arbeitenden und Studierenden an einer Online-Zufriedenheitsumfrage teilnehmen, die das team steffenhagen IfU ‚Äď Institut f√ľr Unternehmenskultur GmbH & Co. KG im Auftrag des Studentenwerks Kassel durchf√ľhrte. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und werden als Basis f√ľr die zuk√ľnftige Ausrichtung der gastronomischen Angebote des Studentenwerks in Oberzwehren genutzt werden.

Von den Studierenden nutzten 605 (das entspricht 15 Prozent) das Befragungsportal, von den Universit√§tsbediensteten waren 166 (37 Prozent) dabei ‚Äď  die Teilnahmequote insgesamt lag damit bei 18 Prozent. Christina Walz, Gesch√§ftsf√ľhrerin des Studentenwerks Kassel, ist hochzufrieden: ‚ÄěHier zeigt sich eindrucksvoll, wie wichtig das Mittagessen in der Mensa oder die Kaffeepause in der Cafeteria f√ľr den Uni-Alltag sind.‚Äú

Wenig √ľberraschendes Ergebnis der Befragung: Studierende und Besch√§ftigte sind sich vollkommen einig darin, was ihnen am wichtigsten ist  - Mensaessen, Br√∂tchen und Kaffee sollen schmecken, man m√∂chte sich als Gast willkommen f√ľhlen und  sich gern in der Cafeteria oder Mensa aufhalten.

Auch in der Beurteilung der Angebote unterscheiden sich die beiden Nutzergruppen wenig: Die H√§lfte aller Befragten ist mit dem Angebot ebenso wie mit der Organisation sehr zufrieden, weist aber gleichzeitig sowohl f√ľr die Mensa als auch f√ľr die Cafeteria auf eine verbesserungsbed√ľrftige Ausstattung und Atmosph√§re hin. In der Mensa vermisst man vor allem einen gem√ľtlichen Sitzbereich, um sich dort l√§nger aufhalten und zum Beispiel auch Kaffee trinken zu k√∂nnen. Kritikpunkte an der Cafeteria sind dagegen eher die hochgesch√§tzte, zugleich aber gegen Vandalismus ungesch√ľtzte Au√üenfl√§che sowie der  separate Raucherbereich.

Die meisten Nicht- oder Wenignutzer von Mensa und Cafeteria haben vor allem ein Zeitproblem: Gerade die Studierenden klagen √ľber so dicht getaktete Veranstaltungen oder zu weite Wege, dass ihnen f√ľr ein Mittagessen in der Mensa keine Zeit mehr bleibt.

Wie k√∂nnte die gastronomische Versorgung der Heinrich-Plett-Stra√üe zuk√ľnftig aussehen? Wie kann das Studentenwerk den Bed√ľrfnissen von Studierenden  und Universit√§tsbediensteten an diesem Campus w√§hrend der √úbergangszeit bis zu dessen endg√ľltiger Aufgabe gerecht werden? Welche Ideen und W√ľnsche haben die Nutzer? An diesem Punkt gehen die Vorstellungen auseinander: W√§hrend zwei Drittel der Bediensteten m√∂chten, dass alles so bleibt wie gewohnt und auch in Zukunft sowohl Mensa als auch Cafeteria f√ľr sie bereitstehen, ist mehr als die H√§lfte der Studierenden offen f√ľr Ver√§nderung. 56 Prozent von ihnen k√∂nnten sich auch eine Einrichtung f√ľr alles vorstellen. Jedenfalls dann, wenn sowohl die Aufenthalts- als auch die Versorgungsqualit√§t dort stimmen.

Gesch√§ftsf√ľhrerin Walz freut sich √ľber die Ergebnisse der Befragung und sieht gleichzeitig deutliche Empfehlungen: ‚ÄěWir m√ľssen unsere St√§rken weiter ausbauen ‚Äď dazu geh√∂ren vor allem die Qualit√§t des Essens und die Freundlichkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und wir sollten so rasch wie m√∂glich das Ambiente verbessern ‚Äď an den Stellen, an denen das ohne allzu hohe Investitionen m√∂glich ist. Gleichzeitig werden wir Prozesse und Arbeitsabl√§ufe betrachten, um zum Beispiel Wartezeiten in der Mensa zu reduzieren oder f√ľr bessere Luft in der Cafeteria sorgen.‚Äú

Anderes werde diskutiert werden m√ľssen, auch mit den am Standort vertretenen Fachbereichen: Dazu geh√∂rten eine  bessere Staffelung von Vorlesungszeiten, um mehr Menschen das Mittagessen in der Mensa oder die gew√ľnschte Kaffee-Pause zu erm√∂glichen. Die Frage nach einer m√∂glichen Zusammenlegung von Cafeteria und Mensa m√ľsse ebenfalls angesprochen werden: ‚ÄěKlar ist‚Äú, so Christina Walz, ‚Äědass wir mit √§u√üerst knappen finanziellen Ressourcen m√∂glichst viel Service f√ľr unsere G√§ste herausarbeiten werden.‚Äú