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11.08.2016

Weniger BAf√∂G-Gef√∂rderte ‚Äď Deutsches Studentenwerk fordert regelm√§√üige Anpassungen


Auch im vergangenen Jahr konnten wieder weniger Studierende aufs BAf√∂G als Hilfe zur Studienfinanzierung zur√ľckgreifen.  Das gab das Statistische Bundesamt heute bekannt und meldet damit erneut einen R√ľckgang der BAf√∂G-gef√∂rderten Studierenden, dieses Mal um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.  Ursache hierf√ľr waren die seit Jahren unver√§ndert gebliebenen BAf√∂G-Betr√§ge und Einkommensgrenzen. Die werden zwar zum Wintersemester 2016/2017 erh√∂ht und endlich an die Preis- und Einkommensentwicklung angepasst. Doch trotz aller Freude √ľber die aktuellen Erh√∂hungen mahnt das Deutsche Studentenwerk (DSW), in dem die 58 √∂rtlichen Studentenwerke organisiert sind, zu h√§ufigeren BAf√∂G-Anhebungen ‚Äď eine pro Legislaturperiode reiche nicht aus.

Studierende sollten jetzt unbedingt einen Antrag stellen. Denn das Elterneinkommen darf nun 7 Prozent höher sein als zuvor. Damit können nun auch Studierende BAföG-berechtigt sein, die es vorher nicht waren.

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2015 insgesamt 611.000 Studierende nach dem BAföG gefördert, der durchschnittliche monatliche Förderbetrag lag bei 448 Euro.