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15.05.2015

Studentenwerke: ‚ÄěWir k√∂nnen alles, au√üer Forschung und Lehre‚Äú

Diversifizierung der Studierende, Internationalisierung, Finanzierung zus√§tzlicher Aufgaben durch die Politik: Das waren die meistgenannten Themen beim Symposium ‚ÄěZukunft der Studierendenwerke‚Äú, das die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW gemeinsam mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW)  in Bochum veranstaltete.

Die Leitfragen des Symposiums waren: Welche Aufgaben m√ľssen die  Studierendenwerke neben ihren klassischen Bet√§tigungsfeldern Mensa, BAf√∂G, Wohnheimen, Beratung und Kinderbetreuung,  in Zukunft wahrnehmen? Welche Erwartungen haben die Hochschulen, welche die Landesregierung, welche die St√§dte?

Rund 100 Menschen nahmen an dem Symposium in der Bochumer Jahrhunderthalle teil, darunter viele Studierende, Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, Studentenwerken aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Landtagsabgeordnete aus NRW.

Er√∂ffnet wurde das Symposium von der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD): Sie lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Ministerium, Hochschulen und Studierendenwerken. Die Ministerin nannte die von den Studierendenwerken erbrachten Dienstleistungen unverzichtbar f√ľr ein erfolgreiches Studium. ‚ÄěWir brauchen eine funktionierende soziale Infrastruktur an den Hochschulen. Garanten daf√ľr sind die Studierendenwerke. Sie sind das soziale R√ľckgrat an unseren Hochschulen‚Äú, so Schulze.

J√∂rg L√ľken, Sprecher der NRW-Studierendenwerke, strich die Vielfalt der von den Studierendenwerken angebotenen Leistungen heraus. Die Studierendenwerke h√§tten sich stets flexibel an die Bed√ľrfnisse der Hochschulangeh√∂rigen angepasst und stellten ihre Anpassungsf√§higkeit st√§ndig aufs Neue unter Beweis. Mit Blick auf m√∂gliche weitere Aufgaben, die Studierendenwerke an den Hochschulen √ľbernehmen k√∂nnten, sagte L√ľken: ‚ÄěWir k√∂nnen alles, au√üer Forschung und Lehre.‚Äú

DSW-Generalsekret√§r Achim Meyer auf der Heyde erinnerte in Bochum an die Verantwortung der Bundesl√§nder f√ľr die Finanzierung der Studentenwerke: ‚ÄěWer angesichts von Internationalisierungsstrategien und einer sich ausdifferenzierenden Studierendenschaft von den Studentenwerken neue Beratungs- und Serviceangebote fordert, muss sie auch finanzieren. Die Studentenwerke ben√∂tigen dringend mehr staatliche Unterst√ľtzung. Die Finanzierungsfrage ist eine entscheidende Zukunftsfrage.‚Äú