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15.03.2017

Studentenwerke: Sozialberatung stark nachgefragt

Fast 75.000 Studierende nahmen 2015 die Sozialberatung der Studentenwerke in Anspruch. Weitere rund 44.000 besuchten Informationsveranstaltungen der Sozialberatungsstellen. Das berichtete das Deutsche Studentenwerk (DSW) im Rahmen seiner Fachtagung ‚ÄěBeratung‚Äú in Hannover.

‚ÄěMit inzwischen 2,8 Millionen ist die Zahl der Studierenden in Deutschland so hoch wie nie zuvor‚Äú, betonte DSW-Generalsekret√§r Achim Meyer auf der Heyde. Er forderte: ‚ÄěBund und L√§nder m√ľssen gemeinsam daf√ľr sorgen, dass die soziale Infrastruktur des Studiums ausreichend finanziert ist ‚Äď das beinhaltet auch die Beratungsangebote der Studentenwerke‚Äú.

Sozialberatungen haben 47 der bundesweit 58 Studentenwerke - auch bei uns hier in Kassel gibt es dieses Angebot. Sozialberater Mike Böse beantwortet in seiner Sprechstunde Fragen zu den sozialen Aspekten des Studiums. So wie viele der Studentenwerk-Sozialberatungen kooperiert Böse eng mit den Beratungsdiensten der Hochschule und außeruniversitären Einrichtungen. 2015 beriet der Sozialberater 1.450 Studentinnen und Studenten.

Die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke bieten umfassende Unterst√ľtzung zu den Themen Studienfinanzierung, Krankenversicherung, Jobben neben dem Studium, Unterhalt, Wohngeld und Rundfunkgeb√ľhrenbefreiung. Insbesondere f√ľr Studierende in besonderen Lebenslagen ‚Äď mit Familienaufgaben, mit Behinderung und chronischer Erkrankung, mit Migrationshintergrund, die sogenannten First-Generation-Studierenden und nat√ľrlich internationale Studierende ‚Äď bieten sie eine unverzichtbare Unterst√ľtzung. Damit leistet die Sozialberatung der Studentenwerke einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Studierenden und kann helfen, soziale Notlagen oder sogar ungewollte Studienabbr√ľche zu verhindern.