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05.12.2014

Studentenwerke fordern Bund-L√§nder-Programm f√ľr die soziale Infrastruktur

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studentenwerke fordern einen weiteren Hochschulpakt eigens f√ľr die soziale Infrastruktur. Bund und L√§nder m√ľssten, so die Forderung, analog zu den Hochschulpakten auch die Wohnheim-, Mensa-, Beratungs- und Kita-Kapazit√§ten der Studentenwerke ausbauen.

Darauf verständigen sich die rund 150 Delegierten aus allen Studentenwerken Deutschlands auf ihrer Jahresversammlung am 3. und 4. Dezember 2014 in Berlin. Über ihren Verband, das Deutsche Studentenwerk (DSW), formulieren sie ihre Erwartungen an Bund und Länder.

Angesichts des Rekordhochs von Studierenden und des Ziels von Bund und L√§ndern, die Zahl der ausl√§ndischen Studierenden bis 2020 auf 350.000 zu erh√∂hen, fordern die Studentenwerk ein Bund-L√§nder-Programm f√ľr rund 25.000 zus√§tzliche, preisg√ľnstige Wohnheimpl√§tze. Der daf√ľr ben√∂tigte staatliche Investitionszuschuss betr√§gt rund 800 Millionen Euro.

F√ľr den Ausbau und den Erhalt ihrer Mensakapazit√§ten veranschlagen die Studentenwerke rund 200 Millionen Euro j√§hrlich. Au√üerdem fordern sie 120 zus√§tzliche Beraterinnen und Berater.

‚ÄěBund und L√§nder m√ľssen endlich gemeinsam die soziale Infrastruktur ausbauen, so wie sie gemeinsam die Studienplatzkapazit√§ten ausbauen‚Äú, begr√ľndet DSW-Pr√§sident Prof. Dr. Dieter Timmermann die  Forderungen. ‚ÄěDie soziale Infrastruktur geh√∂rt mit in die Hochschulpakt-Finanzierung.‚Äú