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23.06.2014

Hessische Studentenwerke fordern: Land soll frei werdende BAf√∂G-Mittel f√ľr Studierende und Einrichtungen der Studentenwerke einsetzen!

Die hessischen Studentenwerke appellieren in einer gemeinsamen Pressemitteilung nachdr√ľcklich an das Land Hessen, die frei werdenden BAf√∂G-Mittel in H√∂he von √ľber 80 Millionen Euro auch f√ľr den Ausbau der sozialen Infrastruktur einzusetzen und bei den Studentenwerken nun die dringend ben√∂tigten zus√§tzlichen Wohnheim-, Mensa- und Beratungskapazit√§ten auszubauen.

Nach Konrad Z√ľndorf, Sprecher der hessischen Studentenwerke, ‚Äědienten die Mittel, um welche der Bund nun die L√§nder beim BAf√∂G entlastet, bisher der unmittelbaren F√∂rderung der Studierenden. Daher m√ľssen sie den Studierenden weiter zugutekommen, und zwar mit einem signifikanten Anteil.‚Äú

 

Konkret fordern die f√ľnf hessischen Studentenwerke:

  • BAf√∂G / AFBG: Die Antragszahlen sind sehr stark angestiegen. Dies f√ľhrte zu zus√§tzlichem Personalbedarf sowie gestiegenen Tarif- und Sachkosten. Die Aufwandserstattung muss den tats√§chlichen Kosten entsprechen und mindestens in H√∂he von 1 Mio. Euro p.a. aufgestockt werden.
  • Wohnen: Die Zahl der Wohnheimpl√§tze in Hessen soll sukzessive auf ein Niveau von mindestens 10 % der Studierenden in Hessen und damit ann√§hernd auf die bundesweite Versorgungsquote gebracht werden. Hierf√ľr ist ein eigenes F√∂rderprogramm f√ľr weitere 2.000 Pl√§tze mit g√ľnstigen Mieten unter 300 Euro pro Monat bei den Studentenwerken in H√∂he von 60 Millionen Euro erforderlich.
    Dar√ľber hinaus soll die Instandhaltung der Wohnheime und verbesserte Betreuung, insbesondere internationaler Mieter/innen durch das Land Hessen mitfinanziert werden (+ ca. 1 Million Euro pro Jahr).
  • Mensen & Cafeterien: Abdeckung der Mehraufwendungen in H√∂he von 1,26 Millionen Euro f√ľr verl√§ngerte √Ėffnungszeiten, mehr Einrichtungen, dadurch gestiegene Sach- und Personalkosten.Au√üerdem regen die Studentenwerke an, in den kommenden Jahren mit Priorit√§t Einrichtungen zu erneuern und Bedarfsl√ľcken zu schlie√üen.
  • Beratung: Aufgrund des gestiegenen Beratungsbedarfs ben√∂tigen die Studentenwerke 10 Euro statt bisher 8 Euro je Studierendem und Jahr (+ 400.000 Euro).
  • Kinderbetreuung: Aufgrund der unzureichenden Versorgung sollen die bei den hessischen Studentenwerken gef√∂rderten Kinderbetreuungspl√§tze von 200 auf 400 verdoppelt werden. (+ 500.000 Euro).

 

Daf√ľr hat das Land Hessen nun erhebliche finanzielle M√∂glichkeiten, von denen vor allem die Studierenden profitieren m√ľssen. Ziel muss es sein, nach dem erfolgreichen Ausbau von Studienpl√§tzen auch weitere Wohnheim-, Mensa- und Beratungskapazit√§ten der Studentenwerke in vergleichbarem Umfang auszubauen, denn ohne ausreichende Infrastruktur ist ein erfolgreiches Studium nur schwer m√∂glich.

  • Kontakt: Katrin Wenzel, Leiterin PR & Marketing, Studentenwerk Frankfurt am Main, Telefon:  069 798 34903, Telefax:  069 798 23057, E-Mail:    katrin.wenzel@studentenwerkfrankfurt.de

 

Die f√ľnf hessischen Studentenwerke in Darmstadt, Frankfurt am Main, Gie√üen, Kassel und Marburg sind Dienstleister bei der Bewirtschaftung von Mensen, Caf√©s und Studierendenwohnheimen, beim Vollzug des BAf√∂G sowie der Beratung und Unterst√ľtzung von √ľber 200.000 Studierenden an 13 Universit√§ten, Fach- und Kunsthochschulen in Hessen.