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20.05.2015

Deutsches Studentenwerk: Frei werdende BAf√∂G-Mittel der L√§nder f√ľr Studentenwerke

Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband der 58 Studentenwerke in Deutschland, bekr√§ftigt seine Forderung, dass die Bundesl√§nder ihre frei werdenden BAf√∂G-Mittel den Studentenwerken zukommen lassen m√ľssen. Heute ber√§t der Bundestagsausschuss f√ľr Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch√§tzung in einem √∂ffentlichen Fachgespr√§ch das Thema.

Das Deutsche Studentenwerk hat zu diesem morgigen Fachgespr√§ch eine Stellungnahme vorgelegt. Darin fordert der Verband, die bisherigen L√§nder-BAf√∂G-Mittel ‚Äěf√ľr die soziale und wirtschaftliche Versorgung der Studierenden durch die Studentenwerke zu nutzen.‚Äú

DSW-Generalsekret√§r Achim Meyer auf der Heyde erg√§nzt: ‚ÄěDie Mittel, um welche der Bund nun die L√§nder beim BAf√∂G entlastet, waren bisher zweckgebunden f√ľr die direkte, unmittelbare F√∂rderung der Studierenden. Nun m√ľssen sie f√ľr die indirekte, die mittelbare F√∂rderung der Studierenden verwendet werden.‚Äú

Zus√§tzliche Mittel werden dringend f√ľr den Ausbau von Wohnheim-, Mensa- und Beratungskapazit√§ten ben√∂tigt.

Weil seit diesem Jahr der Bund das BAföG zu 100% finanziert, werden in den 16 Bundesländern jährlich Gelder in Höhe von rund 1,17 Milliarden Euro frei. Sie entsprechen dem bisherigen, 35%-igen Länderanteil der BAföG-Finanzierung.

Die DSW-Stellungnahme online:
www.studentenwerke.de/de/content/unaufgeforderte-stellungnahme-des

Weitere Stellungnahmen auf der Website des Ausschusses:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a18/fg-qualifiz_bafoeg/374620