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01.10.2014

Einzug zum Semesterstart ‚Äď 137 Pl√§tze im neuen Wohnheim des Studentenwerks Kassel sind bereit

Die Apartments sind bezugsfertig, K√ľchen und B√§der funktionieren, Koffer k√∂nnen ausgepackt und Schr√§nke gef√ľllt werden. Zwar sieht es manchenorts noch nach Baustelle aus am neuen Wohnheim  in bester Lage mitten auf dem Campus Holl√§ndischer Platz. Doch das Studentenwerk √∂ffnet die Wohnheimt√ľren p√ľnktlich zum 1. Oktober f√ľr die Bewohnerinnen und Bewohner.

Christina Walz, Gesch√§ftsf√ľhrerin des Studentenwerks, freut sich: ‚ÄěDas Wichtigste ist geschafft ‚Äď auch wenn stellenweise noch improvisiert werden muss: Die dringend ben√∂tigten Pl√§tze im Wohnheim Max Kade Haus stehen zur Verf√ľgung.‚Äú Ein Kompromiss ‚Äď denn erst mit der offiziellen Einweihung des Max Kades Hauses im April n√§chsten Jahres wird  auch der geplante Begegnungsraum hinzukommen, der ‚Äď ganz im Sinne des Namensgebers -  eine Heimat lebendigen interkulturellen Miteinanders werden soll. Die Mieter der ersten Stunde finden aber auch jetzt schon auf den Laubeng√§ngen des Wohnheims sowie  in mehreren Gemeinschaftsr√§umen und einem originellen Wash&Meet-Raum attraktive Kommunikationsorte.

Mit 470.000 Euro bezuschusst die dem internationalen und vor allem dem deutsch-amerikanischen Austausch verpflichtete Max Kade Foundation den Bau des Studentenwohnheims auf dem Universit√§tsplatz in Kassel. Geld, das hier mehr als willkommen ist. Gesch√§ftsf√ľhrerin Walz: ‚ÄěDer Bau des Wohnheims muss ansonsten vollst√§ndig √ľber Kredite und Eigenmittel finanziert werden und ist damit ein echter Kraftakt f√ľr das Studentenwerk.‚Äú Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 9 Millionen Euro, die das Studentenwerk zu etwa drei Vierteln √ľber Kredite aufbringt, darunter ein zinsg√ľnstiges Darlehen aus dem Programm f√ľr sozialen Mietwohnungsbau des Landes Hessen. F√ľnf Prozent der Kosten werden durch die Spende der Max Kade Foundation abgedeckt, die restlichen 1,6 Millionen Euro erg√§nzt das Studentenwerk durch Eigenmittel.

‚ÄěStudierende wollen heute viel h√§ufiger als fr√ľher allein leben, Bad und K√ľche mit niemandem teilen. Im Max Kade Haus werden deswegen √ľberwiegend Einzelapartments angeboten, obwohl f√ľr diese h√∂here Baukosten anfallen und deswegen auch h√∂here Mietpreise gezahlt werden m√ľssen‚Äú, erkl√§rt Michael Fuchs, Leiter der Abteilung Studentisches Wohnen des Studentenwerks. Die Mieten f√ľr die Bewohner betragen 290 Euro, in den sechs barrierefreien Apartments f√ľr Studierende mit Handicap werden jeweils 300 Euro pro Monat f√§llig. Darin enthalten sind s√§mtliche Nebenkosten bis hin zur Internetflatrate f√ľr die mit  Bad, Einbauk√ľche und M√∂beln komplett ausgestatteten Wohnungen  ‚Äď und nat√ľrlich die kurze Distanz zu H√∂rsaal, Bibliothek und Mensa. 

Das Kasseler Max Kade Haus wird nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur f√ľr die Studierenden der Universit√§t leisten, sondern auch die Norderweiterung des Campus Holl√§ndischer Platz markieren. Mit seiner besonderen Lage verbunden waren von Anfang an hohe Anforderungen an die Architektur des Geb√§udes.  Das B√ľro berger r√∂cker architekten aus Stuttgart konnte mit seinem Entwurf die Jury eines internationalen Architektenwettbewerbs √ľberzeugen.

Studentenwerk-Gesch√§ftsf√ľhrerin Christina Walz: ‚ÄěDas Max Kade Haus pr√§gt mit seiner attraktiven, geradezu eleganten Fassade den zentralen neuen Universit√§tsplatz. F√ľr das Studentenwerk als Bauherr steht jedoch gleichberechtigt neben der √§u√üeren Qualit√§t die innere. Und die √ľberzeugt ebenso: In den 137 Apartments werden viele Studierenden-Generationen unter optimalen Bedingungen  wohnen und lernen k√∂nnen.‚Äú

Wichtig f√ľr all jene Studentinnen und Studenten, die noch auf der Suche nach dem passenden Zuhause in Kassel sind: Wer keinen Platz mehr im Max Kade Haus oder einem der anderen Wohnheime finden kann, sollte sich dennoch direkt an das Studentenwerk wenden. Dort werden auch Angebote privater Vermieter vermittelt. 

Wer neugierig geworden ist und gern einen Blick ins Studentenwohnheim Max Kade Haus werfen m√∂chte, muss sich noch etwas gedulden: Nach Abschluss aller Bauarbeiten und der offiziellen Er√∂ffnung soll es im Sommer 2015 einen Tag der offenen T√ľr und damit Gelegenheit zu einer Stippvisite im Studentenwohnheim geben.