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15.03.2010

BMBF-Studie rechnet nach: Bildung lohnt sich

Bildung lohnt sich. Denn wer gut ausgebildet ist, verdient in der Regel deutlich mehr als jemand mit einem niedrigen Bildungsabschluss. Doch wie gro√ü sind die Unterschiede? Oder mit anderen Worten: Wie hoch ist die Bildungsrendite genau? Das haben √Ėkonomen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Rahmen eines vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) gef√∂rderten Projekts ausgerechnet - und ihre Studie "Bildungsrenditen in Deutschland - Einflussfaktoren, politische Optionen und volkswirtschaftliche Effekte" am Montag ver√∂ffentlicht.

 

Der zentrale Befund der Autoren: Absolviert ein junger Mensch Abitur und Studium, statt eine unqualifizierte Arbeit anzunehmen, so bringt ihm das eine jährliche Rendite von durchschnittlich 7,5 Prozent ein.

 

Unter Bildungsrendite verstehen die Forscher dabei den Prozentsatz, mit dem sich das w√§hrend der Ausbildung entgangene Einkommen durch h√∂here Verdienste nach der Ausbildung verzinst. Mit steigender Bildung nehmen ferner die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen, die sportliche Bet√§tigung, das ehrenamtliche Engagement und das Interesse an Politik zu - letztendlich auch die Lebenszufriedenheit und die Gesundheit. Und auch f√ľr den Staatshaushalt lohnt sich eine h√∂here Bildung, da etwa die Ausgaben f√ľr Hochschulen durch R√ľckfl√ľsse in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeitr√§gen deutlich √ľbertroffen werden.

 

Die Studie finden Sie im Internet unter www.iwkoeln.de.