Die Bau-Vorhaben auf einen Blick
Wo wird was gebaut? Wann wird mit welchen Arbeiten begonnen?
Der Bau-Plan unter http://bauplan.unicampus-kassel.de/ macht's deutlich.
Pressemitteilung vom 14.1.2013: Neuer Speisesaal der Zentralmensa eröffnet
„Modernste Einrichtungen für Forschung und Lehre sowie eine adäquate soziale Infrastruktur sind maßgebliche Voraussetzungen für den Erfolg im Studium. Angesichts der steigenden Zahl der Studierenden kommt die heutige Eröffnung des neuen Speisesaals und damit die massive Steigerung der Sitzplatzzahl genau richtig“, sagte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, heute in Kassel. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Universität Kassel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, und der Geschäftsführerin des Studentenwerks, Christina Walz, wurde der neue Speisesaal der Zentralmensa nach dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes in Betrieb genommen.
Universitätspräsident Postlep freut sich über den in jeder Hinsicht gelungenen Bau: „Die dringend nötige Erweiterung der Mensa-Kapazitäten kommt als architektonisch großer Wurf daher“, lobte er. Betreiber der Zentralmensa ist das Studentenwerk Kassel. Dessen Geschäftsführerin Walz freut sich sehr darüber, dass der neue Speisesaal pünktlich zum Beginn der Lehrveranstaltungszeit im neuen Jahr geöffnet werden kann: „Damit rückt die endgültige Fertigstellung der Zentralmensa einen großen Schritt näher.“
Der langgestreckte Saal fügt sich östlich an den bestehenden Bau der Zentralmensa an und schwebt über dem Wirtschaftshof. Die Konstruktion aus einem Stahltragwerk und leicht getöntem Glas wirkt zugleich solide und luftig; das Innere ist hell, die großen Fensterflächen geben den Blick frei auf das Flüsschen Ahna. Das Gebäude wurde vom Büro Augustin und Frank Architekten (Berlin) konzipiert; Prof. Georg Augustin lehrt Architektonisches Entwerfen an der Universität Kassel. Die Ausführung übernahm das Kasseler Architekturbüro Penkhues. Insgesamt werden im Zuge der Erweiterung der Zentralmensa rund 2.100 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche geschaffen.
Mit den rund 400 zusätzlichen Plätzen wird dringend benötigte zusätzliche Kapazität geschaffen. Rund 22.200 Immatrikulierte sorgten an der Universität Kassel zum Wintersemester 2012/2013 für einen erneuten Rekord und dicht besetzte Tische im alten Speisesaal. Dort stehen weiterhin rund 600 Plätze zur Verfügung. Im neuen Speisesaal finden die Gäste künftig auch eine Kaffee-Bar und eine Kinder-Spielecke. Rechtzeitig zum Start des Wintersemesters war im vergangenen Oktober der Umbau des Altbaus der Mensa weitestgehend abgeschlossen worden. Dafür wurden unter anderem Küche, Spülküche sowie die Essensausgabe umgebaut und erweitert. Von der Essensausgabe ist der neue Saal direkt zu erreichen.
Pressemitteilung vom 15.10.2012: Zentralmensa startet mit den Studierenden ins Wintersemester
Nach dreimonatiger Umbauphase wird die Zentralmensa am Holländischen Platz am heutigen Montag, 15. Oktober, den Betrieb wieder aufnehmen. Die Bauarbeiten an der Mensa gehen planmäßig weiter, sodass noch mit Einschränkungen zu rechnen ist.
Christina Walz, Geschäftsführerin des Studentenwerks Kassel, ist froh: „Rechtzeitig zum Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters kann in der größten Mensa des Studentenwerks wieder zu Mittag gegessen werden.“
Zwar seien noch nicht alle Umbauarbeiten abgeschlossen, sodass der Speiseplan noch eingeschränkt bleibt. Doch mittags zwischen 11.15 und 14.30 Uhr stehen zunächst zwei Essen, eins davon fleischlos, zur Auswahl. Dazu gibt es diverse Beilagen zur Wahl, Tagessuppe und Desserts. Außerdem gibt es frische Salate an der neuen Salatbar sowie Getränke.
Um den Mensa-Gästen beim Zurechtfinden im neuen Ausgabebereich zu helfen, setzt das Studentenwerk auskunftsfreudige Studierende ein, die als „Mensa-Guides“ den Weg zum Essen weisen.
In den vergangenen drei Monaten waren unter anderem Küche, Spülküche sowie die Essensausgabe der Zentralmensa umgebaut und erweitert worden. Dies hatte eine vorübergehende Schließung der Mensa notwendig gemacht. „Die Bauarbeiten laufen derzeit noch in allen Gewerken“, sagte Frank Oschkinis, Baubeauftragter der Universität Kassel für das Projekt Zentralmensa. Daher sei noch bis Anfang des kommenden Jahres mit Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs zu rechnen. Die Fertigstellung des neuen Speisesaals mit gut 400 zusätzlichen Plätzen sei für Dezember 2012 zu erwarten.
Hildegard Siefers, beim Studentenwerk Kassel verantwortlich für die Hochschulgastronomie: „Das Ende des schmalen Mittagessenangebotes auf dem Holländischen Platz ist jetzt absehbar. Die neue Zentralmensa wird nach ihrer endgültigen Fertigstellung größer, schöner und mit noch breiterem Angebot aufwarten als bisher. Darauf freuen wir uns sehr.“
Die Plan-B-Mensa an der Arnold-Bode-Straße sowie die Interims-Essenausgabe im TorCafé, mit denen die Zentralmensa-lose Zeit überbrückt wurde, waren am vergangenen Freitag zum letzten Mal geöffnet. Der Bratwurststand auf dem Bibliotheksvorplatz bleibt noch wenigstens eine Woche länger vor Ort.
Pressemitteilung vom 1.3.2012: Umbau-Umzug - Restaurant Moritz ab Montag im Pavillon

Das Campus-Restaurant „Moritz“ des Studentenwerks Kassel verlässt am Freitagnachmittag seine angestammten Räume direkt neben der Zentralmensa und ist ab Montag, 5. März, und bis zum Ende der laufenden Mensa-Umbauarbeiten im „Pavillon“ zu Gast.
Im ersten Stock der mitten auf dem Campus Holländischer Platz gelegenen Cafeteria Pavillon werden für die „Moritz“-Gäste im täglichen Wechsel vier warme Gerichte sowie ein großer Salatteller angeboten.
Das „Moritz“ im Pavillon ist montags bis freitags von 11-17 Uhr geöffnet (während der vorlesungsfreien Zeit 11-15 Uhr).
www.studentenwerk-kassel.de/moritz.html
Pressemitteilung vom 24.5.2011 Studentenwohnheim mit Kinderhaus auf dem neuen Campus Nord: Studentenwerk Kassel stellt Sieger des internationalen Architekturwettbewerbs vor
Wiesbaden/Kassel - Ein Wohnheim für 150 Studierende, dazu eine Kindertagesstätte mit 65 Plätzen – das Studentenwerk Kassel wird mit zwei Neubauten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur für die Studierenden der Universität und zur Erweiterung des Campus Holländischer Platz leisten. Damit verbunden sind hohe Anforderungen und Erwartungen an die Einbindung in das städtebauliche Umfeld und die Architektur.
Das Land engagiert sich bei beiden Vorhaben, indem es dem Studentenwerk Kassel das erforderliche Grundstück unentgeltlich zur Verfügung stellt und den Bau der Kindertagesstätte in einem Umfang von rd. 1,7 Mio. Euro aus dem Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA bezuschusst. Insgesamt stellt das Land für den Ausbau des sich nördlich an den Holländischen Platz anschließendes Areals in einer ersten Stufe rd. 80 Mio. Euro zur Verfügung. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und Finanz-Staatssekretärin Prof. Dr. Luise Hölscher hatten die Ausbauplanung zur Erweiterung des Campus Holländischer Platz am 11. März der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Der geplante Neubau wird die Attraktivität der Universität Kassel weiter steigern, denn beim Wettbewerb um den wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Spitzenkräfte entscheiden heute neben modernen Gebäuden für Forschung und Lehre zunehmend auch weiche Faktoren wie Wohnraum, Erreichbarkeit der Institute und Angebote im Bereich der Kinderbetreuung”, sagte Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann.
Wie kreativ sich Architekturbüros der Herausforderung stellen, Funktionalität und Ästhetik zu verbinden, zeigen die Ergebnisse des internationalen Architekturwettbewerbs, dessen Preisträger am vergangenen Freitag bekanntgegeben wurden. Unter achtzehn eingereichten Entwürfen zeichnete die Jury vier Entwürfe aus, die auf beeindruckende Weise die gesetzten Vorgaben aufgreifen und visionär umsetzen. Einstimmig mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde der Entwurf des Architekturbüros berger röcker architekten aus Stuttgart. Besonders herausragend ist eine offen gestaltete, transparente Erdgeschosszone des Studentenwohnheims, die zum Mittler zwischen Innen und Außen, zwischen dem zentralen Platz und dem Gebäude wird. Von hoher Qualität sind auch die Wohnungen des Studentenwohnheims mit der vorgelagerten Laubengangerschließung, die eine hohe Aufenthaltsqualität verspricht. Letztlich bietet auch die Kindertagesstätte mit ihrer terrassenförmigen Gestaltung eine überzeugende Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Die Jury war der Überzeugung, dass dieser Entwurf einen überzeugenden Beitrag zur Lösung der gestellten Aufgabe darstellt und hat die Arbeit daher auch einstimmig zur Realisierung empfohlen.
Christina Walz, Geschäftsführerin des Studentenwerks Kassel, betonte die Bedeutung der beiden Projekte für die Studierenden: „Mitten auf dem Campus preiswert wohnen zu können und den Nachwuchs in einem Kinderhaus betreuen zu lassen, das in direkter Nachbarschaft zu Hörsaal, Bibliothek und Mensa liegt, wird für viele Studierende den Studienalltag erheblich leichter machen.“
Mit der Umsetzung der beiden Bauvorhaben des Studentenwerks soll noch im nächsten Jahr begonnen werden. Sie werden einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines lebendigen und offenen Hochschulstandortes und gleichermaßen städtischen Quartiers leisten - darin sind sich die Vertreter des Studentenwerks Kassel, der Universität, des Landes Hessen und der Stadt Kassel einig. „Studentenwohnheim und Kindertagesstätte sind wesentliche Elemente unseres Ausbauprogramms für den Campus Nord“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep. „Mit dem neuen Studentenwohnheim wird die Zahl der jungen Menschen deutlich steigen, die auf dem Campus nicht nur studieren, sondern leben.“ Die geplante Kindertagesstätte wiederum werde die Studienbedingungen auf dem Hauptcampus der Universität deutlich verbessern. „So wird mehr jungen Leuten ermöglicht, auch mit Kind zu studieren“, sagte Postlep.
Die Kosten für die Kindertagesstätte belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro, von denen der Löwenanteil aus dem HEUREKA-Programm der hessischen Landesregierung sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert werden soll. Auch Mittel aus dem Bundes-Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2008-2013“ fließen in das Projekt ein. Die Universität Kassel beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung.
Dagegen wird das Studentenwerk den Bau des Wohnheims aus eigener Kraft stemmen. Geschäftsführerin Christina Walz: „Wir freuen uns sehr darüber, gemeinsam mit der Universität Kassel einen zentralen Ort des neuen Campus Nord gestalten zu können.“
Die Preisträger im Einzelnen
1. Preis: berger röcker architekten, Heusteigstr. 15, 70182 Stuttgart
Landschaftsarchitektur: Specht Landschaftsarchitektur
Fachberater: Teuffel Engeneering Consultants Ingenieurgesellschaft mbH
2. Preis: Trint+Kreuder d.n.a., Auenweg 173, 51063 Köln
3. Preis: Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH, Lange Str. 90, 34131 Kassel
Landschaftsarchitektur: Schöne Aussichten Landschaftsarchitektur
Fachberater: Innova Tec Energiesysteme GmbH
EHS beratende Ingenieure für Bauwesen
Anerkennung: HHS Planer+Architekten AG Hegger Hegger Schleiff / Pfeifer Kuhn Architekten, Habichtswalder Str. 19, 34119 Kassel
Landschaftsarchitektur: Angela Bezzenberger, Freie Landschaftsarchitektin
Fachberater: Ingenieurbüro Wagner Zeitter
Ausstellung der Entwürfe
Von Dienstag, 24. Mai, bis Mittwoch, 8. Juni, täglich von 11-17 Uhr, stellt das Studentenwerk Kassel die Entwürfe im Technik Museum, Wolfhager Straße 109, Kassel, öffentlich aus.
Kontakt für Medien
Studentenwerk Kassel,
Öffentlichkeitsarbeit
oeffarb@studentenwerk.uni-kassel.de
T. (0561) 804 2565





